Das Gesamtprojekt ist in fünf zentrale Komponenten unterteilt. Diese werden in einzelnen Pilotprojekten entwickelt, erprobt und evaluiert.

Die Entwicklungen erfolgen jedoch nicht so streng linear wie sie in der grafischen Darstellung erscheinen. Sie werden, immer mit Blick auf die betroffene Organisation und ihre aktuellen Bedürfnisse, z.T. parallel, aber stets modular aufeinander aufbauend, vorangetrieben. Da die einzelnen Komponenten jeweils weite Bereiche öffnen, bleibt viel Raum für innovative Zielsetzungen und Entwicklungen im Projekt. Diese "kreative Freiheit" hat sich eindeutig als ein Erfolgsfaktor erwiesen.
Die Umsetzung der einzelnen Vorhaben erfolgt innerhalb des Projekts. Die Ergebnisse werden in die Organisation transferiert und in der Folge dort getragen, was meist dadurch wesentlich erleichtert wird, dass bereits während der Entwicklungsphase später betroffene oder zuständige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Konzeptionsphasen eingebunden werden. Der dadurch entstehende permanente Rückkoppelungsprozess aus der polizeilichen Praxis findet unmittelbaren Niederschlag in der weiteren Projektarbeit und sorgt so für Praxisnähe und ein hohes Maß an Akzeptanz bei allen Bediensteten.
Nicht nur in den eigenen Reihen fällt diese Verfahrensweise auf fruchtbaren Boden. Weit über die Landesgrenzen Baden-Württembergs hinaus wird die bundesweit einmalige Rolle der Polizei Baden-Württembergs aufmerksam beobachtet. Zahlreiche Vertreter aus anderen Ländern des Bundesgebiets und dem europäischen Ausland zeigen Interesse an den Projektergebnissen.
Mit einzelnen Ländern und Industrieunternehmen bestehen bereits Kooperationen, beispielsweise zur gemeinsamen Entwicklung oder Vermarktung von Lern- und Informationsinhalten. Die Übernahme des Bildungsmanagementsystems und damit verbundenen Technologien von POLIZEI-ONLINE werden bereits außerhalb von Baden-Württemberg betrieben.